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Unser Ziel ist dein Erfolg und deine Sicherheit!

Unser Familien-Info-Tag am 08.10.2017 - mehr Infos!

Unsere Mission ist es, Menschen SICHER zu machen und zu ihrem
persönlichen ERFOLG zu führen.

WIR helfen Kindern, … … sich in Kindergärten und Schulen gegen Mobbing zu SCHÜTZEN.


WIR helfen Kindern, mehr SELBSTVERTRAUEN zu bekommen um erst gar nicht in gefährliche Situationen zu kommen.


WIR helfen Kindern, eine richtige Einstellung zu ERFOLG zu bekommen.


Wir helfen Kindern, unsere WERTE anzuwenden und zu verstehen.

WIR helfen Erwachsenen, … … durch unser Training fitter zu werden, ob in der Ausdauer, Kraft, Koordination, Gleichgewicht etc.


WIR helfen Erwachsenen, ein besseres Körpergefühl zu bekommen damit sie achtsamer mit ihrem Körper umgehen und gesünder leben.


WIR helfen Erwachsenen, noch ERFOLGREICHER im Beruflichen - wie auch im
Privaten/Persönlichen - zu werden.


WIR helfen Erwachsenen, sich WOHLER zu fühlen, indem sie ein SICHERERES Gefühl bekommen.

„Unser Ziel ist dein ERFOLG und deine SICHERHEIT“

Dadurch gewinnst du mehr Lebensqualität.

Das ist der Grund, warum Marcel Descy 2003 den Kampfsport Club Haar gegründet hat. Um Menschen zu helfen, wie auch der Kampfsport ihm geholfen hat erfolgreich und selbstbewusst durchs Leben zu gehen. Das, was ihm Kampfsport gelehrt hat, möchte er noch viel mehr durch seine Erfahrungen an allen anderen weitergeben. Er möchte Menschen helfen, sich zu schützen und erfolgreich zu werden. Nie das Ziel aus den Augen verlieren und immer weiterkämpfen. Durch mehr Selbstvertrauen gewinnt man an Lebensqualität, Glück und Gesundheit.


Genau dafür sind wir da, und genau dafür steht das Kampfsport Club Haar Team.

„Nicht am Ziel wird der Mensch groß, sondern auf dem Weg dorthin“

Was unterscheidet den Kampfsport Club Haar von anderen Kampfsportschulen?

Unterricht, Service, Betreuung sind alles Dinge, die uns abheben von anderen Kampfsportschulen.

Betreuung im Unterricht

Durch unseren großen ausgebildeten Mitarbeiterstamm können wir im Unterricht mehrere Trainer und Assistenten gleichzeitig einsetzen. Somit haben

wir im Durchschnitt ein Lehrer-Schüler-Verhältnis von 1:5. Das heißt, dass bis 5 Kindern 1-2 Trainer, 6-10 Kindern 2-3 Trainer, 11-15 Kindern mind. 3 Trainer und bis 20 Kindern 4 Trainer und Assistenten auf der Trainingsfläche die Kinder betreuen. 

Unser professionell ausgebildetes Team

Wir haben einen Cheftrainer, 3 auszubildende Trainer, die den Sport- und Fitnesskaufmann bei der IHK machen und 16 Jugendliche Assistenten, die den Unterricht leiten oder assistieren. Wir haben eine Vollzeitangestellte für Mitgliederbetreuung und Verwaltung sowie eine Teilzeitangestellte für Marketing. 

Rotierendes Curriculum

2013/2014 war Marcel Descy einer der Ersten in Deutschland, der sich von den veralteten Strukturen i.S. Prüfungsprogramm und Unterrichtsaufbau verabschiedete und ein rotierendes Curriculum einführte. Einige andere Kampfsportschulen folgten anschließend seinem Weg, nachdem er beim Berufsverband Kampfkunst als Referent die Vorteile des rotierenden Curriculums erläuterte und aufzeigte, wie man ein solches Curriculum aufbaut.


Das rotierende Curriculum hat die großen Vorteile, dass in den jeweiligen Leistungsstufen nicht jeder trotzdem einzeln seine eigenen Techniken, Formen usw. lernt, sondern alle gemeinsam das Gleiche machen. Das hat viele Vorteile für die Lehrer wie auch für die Schüler. Mittlerweile wurde das auch schon bei ein paar wenigen anderen professionellen Kampfsportschulen umgesetzt.

Unterrichtsinhalte

Viele Kampfsportschulen haben auch in ihrem Unterricht Fallschule, Selbstverteidigungstechniken, Gleichgewichtsübungen, Beweglichkeit, Koordination, Geschicklichkeit, Fitness, Kraft etc. Es kommt aber immer auf die Art und Weise sowie Intensität der Ausführung an. Wie man es vermittelt und durchzieht.


Was uns aber wirklich von vielen anderen Kampfsportschulen unterscheidet, ist das Vorleben unserer Werte wie Respekt, Aufmerksamkeit, Disziplin, Kontrolle und Mut. Aber auch die Umsetzung im Unterricht. Außerdem werden die Werte und Lebensfertigkeiten so gelehrt, dass sie eine Lebenseinstellung für Privat, Schule, Beruf oder Familie werden. Monatlich gibt es Themen, die im Unterricht angesprochen werden, aber auch als Flyer und Newsletter verteilt oder an Eltern weitergegeben werden. Für uns ist Kampfsport nicht nur eine Ausbildung für Selbstverteidigung, sondern eine Ausbildung für das ganze Leben. Kampfsport ist eine Lebenseinstellung, die uns zu erfolgreichen Menschen macht.

Vielfältiger Unterricht

Wir haben unterschiedliches Trainingsequipments. Aber auch das Thema Sicherheit und Gesundheit steht bei uns ganz oben. Einen Schwingboden mit speziellen Kampfsportmatten aus den USA: Standard-Equipments wie Sandsäcken, Pratzen, speziellen Grappling-Sandsäcken, Bulgarian Bags, Kettlebells, Therabänder, Springseile, Medizinbälle, Klimmzugstangen, Sling Trainer (TRX), Swiss Ball, Zugbändern, Hürden, Stangen usw. So können wir einen umfangreichen und sehr abwechslungsreichen Unterricht durchführen.

Betreuung von Interessenten & Mitgliedern

Wir haben eine Vollzeitangestellte, die nur für unsere Mitglieder und

Interessenten da ist. Anfragen werden noch am gleichen Tag - spätestens innerhalb von 24 Stunden - beantwortet. Zu unseren Öffnungszeiten kann man jederzeit für Fragen und Informationen in unser Büro kommen. Für ein Probetraining stellen wir einen Lehrer nur für den Interessenten zur Seite. Durch unsere Newsletter, eigene App, Social Media etc. werden unsere Mitglieder laufend und regelmäßig über alle Events und sonstige Aktivitäten informiert.

Service für unsere Mitglieder & Eltern

Kostenloser Kaffee, kostenloses Wasser, kostenloses WLAN, Sitzecke für die Eltern, Spielraum für Kleinkinder, familiäre Atmosphäre - das sind nur einige Serviceleistungen, die wir unseren Mitgliedern bieten.

 

„Unser Ziel ist dein Erfolg und deine Sicherheit

Geschichte & Entstehung Kampfsport Club Haar

Marcel Descy hat vor 14 Jahren mit dem Kampfsport Club Haar mit 40 Schülern begonnen, hatte während der Zeit einige Höhen, aber auch einige Tiefen gehabt. Aber das Wichtigste, was ihn Kampfsport gelehrt hat, war, niemals aufzugeben, immer öfters aufsteht als man hingefallen ist, fest mit einem Ziel vor Augen, es zu erreichen. Das Ziel war immer, Menschen zu helfen! Sport hilft schon mal grundsätzlich, Kampfsport noch intensiver, wenn es um Selbstschutz, Gesundheit oder Selbstbewusstsein geht. Aber wie hilft man den Menschen dabei am besten? Wenn man zurückblickt, wie vor 20 oder 10 Jahren ein Unterricht geführt worden ist, ist das in keinster Weise mehr mit heute vergleichbar. Die Vision von Marcel Descy ist es immer schon gewesen, Kinder vor Mobbing zu schützen, da es ihr zukünftiges Leben schwer beeinflussen kann. Und für ihre Zukunft zählt vor allem: Ein erfolgreiches und glückliches Leben zu führen. 

So etwas wird in Schulen leider keinem Kind beigebracht. Was will man? Wo will man hin? Was macht einem Spaß? Was möchte ich beruflich machen? Warum mache ich eigentlich das, was ich mache? Und wie schaffe ich, das zu erreichen, was ich erreichen möchte? Dass Träume zu Zielen werden, die man erreicht und dadurch ein glückliches Leben führt. Wie viele Menschen tun Dinge, die sie eigentlich nicht wollen? Wie viele Menschen träumen von Dingen und sind am Schluss nur neidisch auf andere, weil sie selber nicht in der Lage sind, diese zu erreichen? Das ist ein weiteres Ziel von Marcel Descy, nicht nur Menschen vor Gewalt zu schützen, sondern glücklich, ausgeglichen, gesund und erfolgreich zu sein. Ob privat oder beruflich streben wir alle eine hohe Lebensqualität an. Jeder hat andere Wünsche und Ziele, um erfolgreich zu sein. Wichtig ist der Weg dorthin. Genau das lehrt Marcel Descy mit seinem speziell einzigartigen Curriculum für Kinder und Erwachsene.

„Lebe deine Leidenschaft, egal was andere sagen"

Auch Marcel Descy musste sich vieles erarbeiten und erkämpfen. Er hatte Höhen und Tiefen in seinem Leben. 2003 eröffnete Marcel Descy die Kampfsportschule Haar. Zur gleichen Zeit arbeitete er freiberuflich als Finanzbuchhalter. Angefangen hat er mit ca. 40 Schülern im ersten Jahr und hatte bis 2006 um die 100 Schüler. Diese drei Jahre verdiente Marcel Descy an der Schule gar nichts, musste sogar von seinem anderen Beruf das Geld in die Schule rein stecken. Aber es war seine Leidenschaft und die Liebe zum Sport. Außerdem hatte er immer das Ziel vor Augen, anderen Menschen zu helfen und zu unterstützen. 2006 stand Marcel Descy aber auch wieder vor einer großen Entscheidung, da die Schule monatliche Verluste hatte, zeitlich die Schule auch schon damals 40 Stunden pro Woche beanspruchte und er auch zur gleichen Zeit noch seinen freiberuflichen Job hatte. 

Mit seinem Ziel vor Augen entschied Marcel Descy sich für die Kampfsportschule. Obwohl diese rote Zahlen schrieb, ließ er sich nicht davon abbringen, diesen Weg zu gehen, weil er genau wusste, wo der Weg hingehen soll. Das sind die Werte, die Marcel Descy so wichtig sind. Mut - Risiken einzugehen, Disziplin – durchzuhalten, jedes Mal besser werden und aus Fehlern lernen - und dadurch immer noch besser werden. Respekt - andere immer so behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte. Ehrlich, hilfsbereit und vieles mehr. Sein Credo: Wenn man die Werte auch wirklich vorlebt, einem selber geholfen wird, wie es damals auch dann 2006 war. Zu dieser Zeit hatte er ca. zehn Schüler die ihm dabei stark unterstützt haben. Mit viel Willen, Kraft und Ehrgeiz erreichte Marcel Descy aus dieser Situation eine Kampfsportschule mit sechs Angestellten und über 300 Schülern zu machen.

„Verliere nicht das Ziel aus den Augen“

Der Kampfsport Club Haar, gehört in Deutschland mit zu den Top Ten in dieser Branche. Er war einer der Ersten in Deutschland, der eine Kampfsportschule hauptberuflich - ohne einen weiteren Nebenjob - leitete. Er gehörte zu den Ersten in Deutschland, der eine Kampfsportschule als wirklichen Beruf ausführte. Er wurde oft am Anfang von vielen Kampfsportlern und anderen Schul- und Vereinsbetreibern belächelt, aber auch beschimpft, warum man mit Kampfsport überhaupt Geld verdient, weil man das nicht darf und schlecht ist und man ja die Schüler ausnützt. Oder: Das schafft der ja nie, weil das noch keiner so in unserer Branche macht.

Von all dem ließ er sich nicht beirren und ging seinen Weg. Bis heute folgen immer mehr Kampfsportler diesen Weg, eine eigene Kampfsportschule zu eröffnen, um dann diese hauptberuflich auszuführen. Was gibt es denn auch Schöneres, sein Hobby und seine Leidenschaft als Beruf täglich ausführen zu dürfen? Auch wenn auf diesem Weg eine 80-90-Stunden-Woche normal war, egal ob man gesund oder krank war und jahrelang keinen Urlaub genommen hat. Wenn man weiß, was einem Spaß macht, man weiß, was man will und weiß, wo der Weg hingehen soll, egal wie lange er dauert, nimmt man all diese Strapazen auf sich. Außerdem ist es keine „Arbeit“, wenn man täglich seine Leidenschaft leben darf.

„Irgendwann zahlt sich jede Träne aus“

Heute gehört der Kampfsport Club Haar nicht nur mit über 300 Mitgliedern - mit einer einzigen Schule - zu den größten Kampfsportschulen Deutschlands, sondern ist auch mit drei Auszubildenden, einer hauptberuflichen Angestellten, einer Teilzeitangestellten, einer Aushilfe und Marcel Descy selber (unseres Wissens nach) die einzige Kampfsportschule, die mit einer Schule so ein umfangreiches Team hat. Dazu kommen noch 16 Assistenten, die den Unterricht mit einer einjährigen Ausbildung zum Assistenten unterstützen.

Und weitere Ziele stehen schon für 2017/2018 fest. Marcel Descy möchte mit dem Kampfsport Club Haar noch mehr mit Schulen und Kindergärten zusammenarbeiten. Das Hauptthema wird sein Anti-Mobbing. Außerdem hat Marcel Descy vor, 2018 mehrere Seminare abzuhalten für Erwachsene, Eltern und Kindern, damit diese eine bessere Erfolgseinstellung für die Zukunft zu bekommen. Dies ist nicht nur für Kinder wichtig, sondern genauso auch für Erwachsene. Im Servicebereich ist der Kampfsport Club Haar schon sehr gut aufgestellt, wie z.B. Mitgliederbetreuung während den Öffnungszeit, sofortige Bearbeitung von Anfragen, kostenlos Wasser, Kaffee und W-LAN, einen Raum für Kleinkinder, wo die Eltern mit ihnen spielen können, Zuschauerraum, jede Menge Infomaterial über den Unterricht bis hin zu Lehrvideos der Techniken und Prüfungsprogramme. Aber auch in diesem Bereich ist Einiges für weitere Verbesserungen in Planung.

„Du wirst morgen sein, was du heute denkst“

Geschichte von Marcel Descy

Von der Nationalmannschaft zu einem der erfolgreichsten Kampfsportschulbetreiber Deutschlands

6:4 und nur noch wenige Sekunden. Aufmerksamkeit, Konzentration, keinen Fehler mehr machen… und der ersehnte Abpfiff ertönte. Sieben Jahre hartes Training und lange Vorbereitung - und heute ist ein großer Schritt geschafft: Deutscher Meister im Vollkontakt-Taekwondo und Ranglistenzweiter - und somit auch in der deutschen Nationalmannschaft. Das war 1988.

„Massive Ziele benötigen massiven Willen

1980 nahm Marcel Descy als damals Zehnjähriger den Kampfsportunterricht auf. Damals beim TSV Haar, wo er Allstyle lernte. Dadurch, dass sein Vater den zweiten DAN im Shotokan-Karate hatte und auch beim TSV Haar trainierte, durfte Marcel Descy das Kindertraining und das Erwachsenentraining zweimal pro Woche mitmachen. 


Mit 14 Jahren war ihm das zu wenig und er begann 1984 in München zusätzlich Taekwondo bei einem der bekanntesten Koreaner in Deutschland - Großmeister Ko Eui Min - zu trainieren. Somit trainierte er zweimal beim TSV Haar, und zweimal bei Großmeister Ko Eui Min sowie fast täglich zu Hause, um sein damals größtes Idol - Bruce Lee - nachzueifern.

Sämtliche deutschsprachigen Bücher und einige Taekwondo-Bücher standen in seinem Regal. Er studierte die Bruce-Lee-Bücher, insbesondere über das Kämpfen, sehr intensiv.


1985 trainierte er dann auch noch einmal pro Woche beim TSV Wasserburg, da sein Vater dort Leute kannte und diese jeden Donnerstag von Haar nach Wasserburg für das Training fuhren. Da Marcel Descy immer mehr Interesse fürs Kämpfen hatte macht er einige kleine Vergleichskämpfe beim TSV Wasserburg mit. Die Taktiken und Kampfstrategien hatte er sich alles selber aus den Bruce-Lee-Büchern erarbeitet und verinnerlicht.

„Du hälst dein Leben in deinen Händen

1987 wollte Marcel Descy, der zu diesem Zeitpunkt schon den ersten Dan in Taekwondo hatte, an einem richtigen Turnier teilnehmen. Was lag da näher als die Internationale Münchner Meisterschaft im gleichen Jahr. Münchner Meisterschaft klang klein und gut für den Einstieg, da es von der Deutschen Taekwondo Union ausgetragen wurde. Was Marcel Descy aber nicht wusste, es war in Deutschland eines der angesagtesten Internationalen Meisterschaften für viele Nationalmannschaften. Sein erster Gegner in der Gewichtsklasse bis 64 kg war ein spanischer Nationalkämpfer. Spanien war damals eines der besten Länder im Jugendbereich. Marcel Descy hielt sich tapfer, bekam auch nur einen, aber dafür umso deftigeren Kopftreffer während des ganzen Kampfes ab, verlor seinen ersten Kampf jedoch trotzdem. Somit war eigentlich das Turnier schon vorbei. Jetzt kam aber das entscheidendste und wichtigste Ereignis für die Wettkampfkarriere von Marcel Descy. Der damalige bayerische Landestrainer der Jugend, Georg Karrenberg, kam auf Marcel Descy zu und bot ihm an, täglich kostenlos bei ihm trainieren zu können, da er in ihm ein großes Talent sah.

Ab da lernte Marcel Descy nicht mehr aus Büchern, sondern von einem der besten Wettkampftrainern Deutschlands, wie man richtig im Taekwondo kämpft. Täglich drei Stunden Training. Nach Schule und Ausbildung. Sechsmal die Woche.


Ein paar Monate später wurde Marcel Descy oberbayerischer Meister, bayerischer Vizemeister, Internationaler Deutscher Meister und letztlich sogar Deutscher Meister. Das war 1988.

„Der Wille entscheidet über Niederlage oder Sieg

Drei Jahre kämpfte Marcel Descy noch international für das Deutsche Nationalteam und erreichte während dieser Zeit noch einige Internationale Titel, bis er sich 1990 in Griechenland in einem Einsatz für das Bayerische Kaderteam das Kreuzband bei einem Vergleichskampf - Griechenland gegen Deutschland - riss.

Steh auf und gib alles

Drei Operationen, Entzündungen, ca. sechs Monate Rehaklinik-Aufenthalt und 12 Monate lang ein beruflicher wie sportlicher Komplettausfall: Das brachte Marcel Descy 1991 zu der Entscheidung, nicht mehr an Wettkämpfen teilzunehmen, sondern als Trainer das Anderen beizubringen, was ihm selber Kampfsport gegeben hat: Selbstvertrauen, Durchhaltevermögen, Zielorientierung, Wissen, was man möchte, Fitness und Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und Vieles mehr. Man lernt, aus Tiefen heraus zu kommen, sich durchzubeißen und sich auch durchzusetzen. Man braucht Mut, um sich immer wieder den neuen Herausforderungen zu stellen. Kampfsport ist eine Lebenseinstellung. Kampfsport stärkt uns in so vielen Bereichen, jeden Menschen zu einem erfolgreichen Menschen zu machen. Dazu gehört der richtige Unterricht sowie Umgang mit den Schülern.

„Habe eine Vision

Heute betreibt Marcel Descy eines der erfolgreichsten Kampfsportschulen Deutschlands. Weit über 300 Mitglieder, sechs Angestellte (davon 3 Auszubildende) und 16 ausgebildete Assistenten in nur einer Schule. Marcel Descy bildet nicht nur Schüler in Taekwondo, Allkampf-Jitsu und Krav Maga aus, sondern fördert Menschen beruflich durch eine Ausbildung, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Auch Kinder und Jugendliche fördert er hinsichtlich Umgang, Rhetorik, Hilfsbereitschaft in der Assistentenausbildung. Dadurch gehören wir mit nur einem Standort zu einer der größten Kampfsportschulen in Deutschland.

Doch der Weg dahin war nicht immer leicht. Es gab sehr viele Herausforderungen und Marcel Descy hat weiterhin sehr viele Visionen, an denen laufend gearbeitet wird.

Der Weg war sehr steinig und hart

1991 gründete Marcel Descy mit seinem Vater eine Kampfsport-Abteilung beim TSV Haar. Während dieser Zeit bildete Marcel Descy sich auch noch in anderen Kampfsportsystemen wie Allkampf-Jitsu, Sport-Nunchaku-Do und Krav Maga weiter. Aber irgendwann kam der Zeitpunkt, wo Marcel Descy ein zweimaliges Trainingsangebot in Turnhallen und den damit verbundenen schlechten Möglichkeiten sich und seine Schüler weiter voran zu bringen nicht mehr glücklich machte. Also entschied er sich, eine eigene Kampfsportschule zu gründen. 

„Manchmal musst du alles für einen Traum riskieren, den keiner ausser dir sehen kann“

Am 03.10.2003 war es dann soweit. Mit ca. 40 Schülern eröffnete Marcel Descy den Kampfsport Club Haar bzw. Martial Arts Dojang Descy. Marcel Descy war während dieser Zeit noch selbständig als Finanzbuchhalter tätig und leitete dazu mit auch einer 40-Stundenwoche die Kampfsportschule. Zu dieser Zeit machte die Kampfsportschule finanziell monatliche Verluste und mit der Zeit auch Schulden, da die Verluste irgendwann nicht mehr mit der Selbstständigkeit als Finanzbuchhalter aufgefangen werden konnten. Es musste eine Entscheidung her. Entweder die Kampfsportschule aufgeben, oder die selbständige Finanzbuchhaltung aufgeben, obwohl nur hier Geld zum Leben verdient wurde. Zu dieser Zeit hatte die Kampfsportschule gerade mal 100 Mitglieder und schrieb nur rote Zahlen. Dazu kam, dass es in Deutschland zu diesem Zeitpunkt absolut unüblich war, hauptberuflich ohne einen „richtigen“ Hauptberuf eine Kampfsportschule zu führen. Überall, wo Marcel Descy in der Kampfsport-Szene seine Idee äußerte wurde er nur als Spinner belächelt. Geht nicht, funktioniert nicht, darfst du nicht, usw. All das bekam er laufend zu hören.

„Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum

Marcel Descy hatte aber eine Vision und ein Ziel vor Augen. Er möchte Menschen helfen, und das durch Kampfsport. Also ließ er sich nicht beirren und entschied sich, seinen Hauptberuf als Finanzbuchhalter an den Nagel zu hängen und Vollzeit die Kampfsportschule zu betreiben, was immer schon seine Leidenschaft war. Da er nun ca. 90 Stunden pro Woche nur Zeit für die Kampfsportschule hatte, schaffte er es innerhalb kürzester Zeit durch neue Ideen, schwarze Zahlen zu schreiben, so dass er wenigstens gerade so davon leben konnte. 


2008 war dann der große Durchbruch. Marcel Descy besuchte ein Seminar der MAIA (Martial Arts Industry Association). Hier wurde aufgezeigt, was man als Kampfsportschulbetreiber alles erreichen und machen kann. Welche Möglichkeiten man hat, und dass wir in Deutschland komplett gegenüber anderen Ländern am Anfang stehen. 

Nach kurzer Überlegung, da Marcel Descy für einen Beitritt bei der MAIA einen hohen Geldbetrag investieren musste, entschied er sich aber doch dafür. Denn seine Einstellung war schon immer: „Es kann sich nichts verbessern, wenn man nicht bereit ist, etwas zu verändern.“ Somit investierte Marcel Descy das Geld, das er eigentlich zum Leben brauchte in die MAIA und Umsetzungen der dort vorgestellten Ideen. Mit harter Arbeit wurde er aber schon wenige Monate später belohnt, dass stetig ab diesem Zeitpunkt die Mitgliederzahlen durch besseres Marketing stiegen, die Bleiberate durch einen noch besseren Unterricht stieg und die Zahlen für weitere neue Investitionen stiegen.

Seit dem Eintritt bei der MAIA (jetzt BVKK Berufsverband Kampfkunst) stiegen die Mitgliederzahlen von 116 bis auf 372 Mitglieder in der Höchstzeit an. Dadurch konnte die Kampfsportschule immer mehr in Mitarbeitern, Equipment, Weiterbildungen, Service uvm. investieren, um den Unterricht, aber auch die Betreuung, immer besser zu machen - was uns von allen anderen Kampfsportschulen abhebt.

Ich Gewinne, weil ich keine Angst habe zu verlieren“

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